1924 entstand die Furnierfabrik der jüdischen Geschäftsleute Mamlok, Messow & Hirschfeldt, die auch die „Holzkönige“ genannt wurden. Sie haben Verwendungsmöglichkeiten von Holz erkannt und nutzten die sich stark entwickelnde Möbelindustrie zur Veredelung einfacher Hölzer durch Edelhölzer. Nach Verkauf der Fabrik an einen „arischen“ Pächter wurde das Furnierwerk ab 1941 in die Kriegsproduktionen mit einbezogen. Unter anderem wurden dort Munitionskisten produziert. 1951 entstand daraus der VEB Holzveredelung.
Hauptprodukt war bis in die 80er-Jahre die Wohnzimmereinrichtung „Carat“, ein Produkt, auf das der DDR-Kunde rund zwei Jahre warten musste. 1979 wurde der Betrieb in das VEB Möbelkombinat Berlin integriert. Das Kombinat war auch als Billiganbieter für die BRD tätig. 1990 wurde es privatisiert. 1991 wurde der Betrieb stillgelegt und die Belegschaft entlassen.
Seither verwahrlost das Gelände zusehends.